Willkommen in 2020!

Eine besondere Herausforderung im Leben ist es, die Waage zwischen Produktivität und Besinnung hinzubekommen. Gerade im Dezember fordert uns die Umwelt bis aufs äußerste. Unsere Emotionen fahren Achterbahn. Konsumversprechen, Bedürfnisverlockungen, Selbstoptimierung, Mitgefühl. Wie können wir uns hier den notwendigen Raum für die Entschleunigung und Reflexion nehmen? Wir haben uns in den letzten Wochen bewusst zurückgehalten, um im neuen Jahr mit frischem Wind wieder durchzustarten.

Danke für Euer Engagement, Eure Solidarität und Eure Anteilnahme!

Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit Euch, und wünschen euch allen ein Jahr, wie ihr es euch vorstellt!

Empfehlt uns weiter und werdet Mitglied 😉

Doch was ist im letzten Jahr eigentlich alles passiert?!

 

Die HallenmokelZ

Die wohl wundervollste und fantastischste zwischenmenschliche Begegnung ereilte uns Ende August letzten Jahres. Durch einen FB-Zufall (wir wurden verlinkt ;)) erfuhren wir von dem Vorhaben der Band “Die Hallenmokelz“ die Erlöse ihres Konzerts im Unikeller Stigma e.V. zu spenden. Wir waren begeistert von der dezenten, aber bestimmenden Art ihrer Ankündigung:

Alles für Stigma e.V. (1)

Wir hatten natürlich spontan Bock dabei zu sein. Diese coolen Menschen kennen lernen und ein bißchen Werbung für unseren Verein machen. Auf geht’s!

Was wir erlebten war ein beeindruckend faszinierendes, zerstreuendes und motivierendes Zusammenkommen mit überragender Musik. Bei den Spendenaufrufen hatten wir Gänsehaut, der Zuspruch der Zuschauer war überwältigend und diese Hallenmokelz, also jeder Einzelne, sind unfassbar. Die Spende hat Stigma e.V. Rekordniveau erreicht und die Übergabe war nochmal ein überwältigendes Highlight. Liebe Hallenmokelz, ihr seid echte Freunde geworden!

 

Lernen aus Lebenserfahrung

In diesem Jahr mussten wir hier leider etwas kürzer treten, da wir dabei sind unser Bildungsportfolio zu erweitern und ehrenamtlich zeitliche Abstriche gemacht werden müssen. Dennoch konnten wir wieder einige schöne neue Erfahrungen machen und tolle Menschen kennen lernen. Unsere Unterrichtseinheiten, die an den Schulen für einen Vormittag mit bis zu 30 Schülern ausgelegt sind, haben wir didaktisch nochmal weiter entwickelt und sind inzwischen nah an dem, was wir uns idealerweise vorstellen. Die Schüler sind immer begeistert, arbeiten aufmerksam mit und öffnen sich auch mit ihren Erfahrungen. Wir sind überzeugt davon hier eine wesentliche und wichtige Ergänzung des Schulcurriculums im Bereich Lebensbildung zu bieten. Derzeit arbeiten wir an einer Broschüre für unser Konzept und wollen im neuen Jahr die Vorstellung unseres Angebots an den Schulen intensivieren.

BBS Ahrweiler

Im Juni verweilten wir zwei Tage an der BBS in Ahrweiler, um dort jeweils mit einer gemischten Gruppe von 30 Schülern zwischen 15-18 Jahren unsere Unterrichtseinheiten durchzuführen. Auf Initiative der Schulsozialarbeiterin Theresa Münch nahmen auch einige Sozialarbeiter und Lehrer teil, so dass auch zwischen den Generationen eine interessante Diskussion entstand.

Hier der link zum Artikel auf der Schulhomepage:

BBS Ahrweiler – Vom Ex-Junkie lernen:

Jugendteam Torgau und Oberschule NordwestFX2A0901

Erstmals zu Gast waren wir auch in Sachsen im beschaulichen Torgau in der Oberschule Nordwest. Das Jugendteam Torgau, um Christina Gaudlitz, hat die Kontakte hergestellt und die Finanzierung über den Förderverein und die Stadt organisiert. Ein großartiges Engagement einer leidenschaftlichen Gestalterin, die der sinnvollen Idee des Jugendteams Torgau trotz großer Probleme mit der Politik Leben einhaucht. Alle Fotos in diesem Absatz sind übrigens von Ihr!

Die Unterrichtseinheiten fanden an zwei Tagen mit jeweils 30 Schülern der 8. Klasse statt. Es hat riesigen Spaß gemacht.

 

 

 

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Auch ein Lehrerseminar konnten wir erfolgreich etablieren, bei dem wir in freundschaftlicher Atmosphäre die dringendsten Fragen zum Thema Drogen, Sucht und Kriminalität diskutieren konnten.

 

Jugendreferat Tuttlingen

Eine etwas andere Veranstaltung hatten wir im Oktober in Tuttlingen, wo wir vor ca. 180 Jugendlichen eine verkürzte Abendversion unseres Unterrichts- und Workshopsangebots präsentieren durften. Im Anschluss diskutierten wir mit den regionalen Experten, Sarah Kozak von JuKop und Christoph Heieis von der bwlv Suchtberatungsstelle Tuttlingen, auf dem Podium und tauschten uns über die Ereignisse, die ihnen in ihrer Arbeit mit Jugendlichen begegnen. Mit diesem Austausch konnten die Gäste zwei der Ansprechpartner in der Region näher kennenlernen. Auch hier waren wir sehr zufrieden, und die Gesprächsrunde am folgenden Vormittag mit den Sozialarbeiter_INNEN der N!-Region, hat das ganze mit neuen Impulsen für die offene Jugendarbeit abgerundet.

 

Medienproduktion

Ohnmacht-Intro

Im Fokus der Videoproduktion des Vereins stand die Produktion unserer neuen Biografie-Serie “(Ohn-)Macht“ zum Thema Häusliche Gewalt, Gewalt-Traumatisierung und Persönlichkeitsstörung, für die uns unser Protagonist Matze aus seinem Leben berichtet.

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Die Serie stand auch im Mittelpunkt unserer ersten eigenen öffentlichen Veranstaltung im August in der Hase 29. Vor mehr als 50 Zuschauern stellten wir unsere Vereinsarbeit und Vision vor, und diskutierten im Anschluss vor allem über die neue Serie. Unsere Erfahrung der vorangegangenen Serien bestätigte sich, und wir führten auch zu diesem ethisch sehr schweren Thema eine offene, verständnisvolle Diskussion, die sich vor allem an der Auseinandersetzung mit Matzes Biografieausschnitten orientierte. Genau so soll es sein.

Die Veranstaltung gab uns noch mehr Mut, aber auch einige Bedenken mit, die wir in die Produktion mit einfließen ließen. Das Release wurde für den 25.11. geplant, der Schnitt voran gebracht, ein Intro entwickelt, doch dann…

…müssen wir verschieben.

Bei unserer Arbeit mit Menschen und ihren Geschichten ist es logisch, dass auch menschliche Reaktionen passieren und diese Entwicklungen dazu gehören.

Hier eine etwas ausführlicheres Statement: Release verschoben

Wir bleiben in jedem Fall an dem Thema im nächsten Jahr dran, und werden es in veränderter Form wieder aufgreifen. Fest steht: Unser überragendes Produktionsteam hat die Biografie-Serie weiter entwickelt, bereits einige Ideenfragmente für neue Formate im Kopf und freut sich auf die Goldenen Zwanziger!

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Selbsthilfe & Kooperationen

Der Ausbau des Bereichs steht im nächsten Jahr mit öffentlichen Veranstaltungen und der Begleitung von dem einen oder anderen Sozialkongress an. Wir sehen hier enormes Potential für die institutionelle und multimediale Aufklärung, aber vor allem für den zwischenmenschlichen Austausch. Wir haben auch hier wundervolle Menschen kennen gelernt, die alle in ihrem Bereich mit Herzblut und Umsicht wirken. Wir freuen uns uns auf die Begegnungen 2020!

Elternkreis Waiblingen

Inzwischen ist es schon Tradition, dass wir zum Gedenktag der Drogentoten zum Elternkreis nach Waiblingen fahren. Wir können uns nur wiederholen, es ist ein bißchen wie zur Familie kommen. Die offene Begegnung mit den erfahrenen Eltern ist so wertvoll und inspirierend. Die zwischenmenschliche Beheimatung so sinnstiftend und hoffnungsvoll. Wir freuen uns riesig im nächsten Jahr weiter an der Bildungs-Kooperation zu arbeiten.

 

“Mit Suizidgedanken leben“ – Suizidalität und Selbsthilfe

Dieser Titel für eine Tagung durchkreuzte im März unseren e-mail Verteiler und wir waren sofort Feuer und Flamme. Selbsthilfe im Rahmen von Suizid ist häufig ein Rotes Tuch, wie eben Suizid generell ein riesiges gesellschaftliches Schweigen hervorruft und die Gesellschaft aus Angst einen Hilfeschrei an die Experten sendet. Dabei ist es menschlich vollkommen logisch, dass die Hilfe und Solidarität von Erfahrenen ein enormes Lernpotential hat. Hochinteressant also! Zudem sollte unser Protagonist von “Komm, lieber Tod“, Stefan Lange, die Biografie-Serie vorstellen und unter dem Titel : “Antistigma von unten: Wie Betroffene den Diskurs über   Suizidalität verändern am Beispiel der Youtube-Serie   „Komm, lieber Tod“, referieren. Wir meldeten uns an, und freuten uns über die Bitte, vielleicht ein bißchen mit zu filmen. Herausgekommen ist zunächst ein Interview mit dem Projektteam Kristina, Leillaini und Saskia.

Seht selbst:

Interview: Suizidalität & Selbsthilfe

Ein wirklich beeindruckendes Projekt, von beeindruckenden Menschen, die wir weiterhin gerne so gut wir können unterstützen!

Hier der link zur Homepage: www.suizidgedanken.net

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Lebenswelten

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Gemeinsam mit dem Frauentreff Olga haben wir zum Anwohneraustausch im Kurfürstenkiez. Der Frauentreff engagiert sich vor Ort für die Interessen der Sexarbeiter*Innen und versucht die Interessen mit den Anwohnern unter einen Hut zu bekommen. Keine leichte Aufgabe, und der Abend zum Thema Lebenswelten sollte Verbindungen schaffen. Obwohl es leider nur eine Veranstaltung wurde, die sich relativ einig war, war es sehr aufschlussreich. Wir konnten einige neue Impulse und Kontakte mitnehmen.

Release von (Ohn-)Macht verschoben

Manchmal hat das Leben andere Pläne!

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Ja, wir sind enttäuscht und tief bewegt. Aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Eigentlich wissen wir, dass es nicht immer geradeaus geht. Rückschläge gehören zum Leben dazu, und es erschöpft sich nicht in schwarz oder weiß, Schnellstraße oder Sackgasse.

Fest steht, Stand jetzt, heute: Wir müssen das Release der neuen Serie verschieben!

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Die Gründe dafür sind einfach und doch so komplex: Wir arbeiten mit Menschen und das bedeutet auch, dass wir im Zweifelsfall den Respekt und die Achtung gegenüber den Menschen und den Schutz ihrer Privatsphäre über unser Interessen nach Aufklärung und der erhofften Veröffentlichung einer neuen Biographie-Serie stellen.
Wir haben in den letzten zwei Wochen viele Gespräche geführt, und alle, die an dem Projekt beteiligt sind, waren sich einig: Vor allem aus Respekt gegenüber den Opfern von häuslicher Gewalt und ihren Angehörigen werden wir das Release der neuen Serie bis aufs weitere vertagen.
Ein besonderer Dank geht an all die Menschen in unserer Nähe, die ehrenamtlich so viel Zeit investiert haben. Im Schnitt, in der Produktion, in den Vorbereitungen und stundenlangen Besprechungen. Dank euch konnten wir eine Menge dazu lernen und sind trotz der Enttäuschung einige Schritte weiter in unserer Arbeit!


Ein Dank geht auch an Matze, für seine Aufrichtigkeit und wir wünschen ihm weiterhin die Kraft sich mit sich selbst auseinander zu setzen!

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Wir möchten an dieser Stelle noch allen, die genau wie wir, das Release heiß ersehnt haben sagen, dass wir weiter arbeiten werden. Nach der kommenden Mitgliederversammlung wird es spätestens im neuen Jahr wieder voran gehen und wir werden mit neuem Elan, Mut und Selbstvertrauen in die Produktion von weiteren Biografie-Serien einsteigen, versprochen.
Unsere Gedanken sind bei all denen, an die sonst keiner denkt.

Solidarische Grüße,

euer Vorstand des Stigma e.V.

(Ohn-) Macht Preview in der Hase 29 am 09.08.19 in Osnabrück – Ein gelungener Abend

Nun ist er schon wieder vorbei – Unser erster selbstveranstalteter, öffentlicher Auftritt in Osnabrück. 1 Woche im Ausnahmezustand. Kommt überhaupt jemand? Wenn ja, wieviele? Wie finden sie es? Was fehlt noch? Scheiße, dass müssen wir noch schnell machen…

Schlussendlich haben unsere Mitglieder und weitere Helfer die Hase 29 in einen Stigma-Erlebnisort  verwandelt. Mit der Kunstausstellung unsere Mitglieds Eva Lause “Kunst von Innen“ in der sie ihre Bulimie Erfahrung verarbeitet, 2 audiovisuellen Stationen, bei denen die Biografie-Serien “Shore, Stein, Papier“ und “Komm, lieber Tod“ mit Kopfhörern und auf Leinwand für die Besucher erlebbar wurden, unserer Mitglieder-Fotoreihe, sowie Speisen und Getränken wurden Gaumen, Kopf und Herz in Bewegung gesetzt. Als sich der Raum immer weiter füllte, wurde dann schnell klar, dass wir auch mit der Besucherzahl sehr zufrieden sein können. 50 Gäste! Großartig! Aber wie kommt jetzt unser Inhalt an?

Auch wenn wir bisher einige Erfahrungen in der Erklärung unserer Philosophie und der Projekte haben, brachte der Abend nochmal eine neue Qualität an Anspannung und Neugier. Inhaltlich so zusammenhängend hatten wir uns noch nicht präsentiert, und mit der Preview der neuen Biografie-Serie “(Ohn-)Macht“ das sensible Thema Häusliche Gewalt aus der Täterperspektive angestossen, dass natürlich auch uns an unsere ethischen Grenzen führt. Angesichts der Zahlen: 40%, der in Deutschland lebenden Frauen, haben mit dem aktuellen oder vergangenen Partner Gewalt erlebt, kann man erahnen, dass jeder von uns im nächsten Verwandten-, Freundes- und/oder Bekanntenkreis in irgendeiner Form persönlich betroffen ist. Das Thema ruft Abwehr hervor, aber genau deshalb ist es so wichtig das Schweigen zu Überwinden und über die realen menschlichen Bedingtheiten von Täter und Opfer zu sprechen. Nur so kann eine nachhaltige Veränderung in der Gesellschaft stattfinden, die angesichts der erschreckenden Zahlen und den damit einhergehenden zahlreichen traumatisierten Menschen und ihren Familien, sowie Freunden dringend erforderlich ist.

Die Reaktionen auf die Preview und die anschließende Diskussion haben gezeigt, dass es Bereitschaft und Interesse gibt, sich dem Thema zu stellen. Auch wenn es mitunter schwer zu ertragen ist, waren die Fragen an den Protagonisten Matze von aufrichtigem und kritischem Interesse geprägt, die uns in der Aufklärung über das Thema Häusliche Gewalt weiter bringt. Vielen Dank an die Wortbeiträge der Besucher und an Matze, dass er sich den Fragen gestellt hat. Ein Dank geht unbedingt auch an $ick, auch wenn das gesteigerte Interesse ausnahmsweise nicht seiner Geschichte galt ;), hat er mit seiner Präsenz und seinen Beiträgen für eine menschlich-zusammenhängende Einordnung der Motive gesorgt!

Wir sind davon überzeugt, dass der Abend auch ein guter nächster Schritt in der Etablierung unseres Bildungskonzeptes „Lernen aus Lebenserfahrung“ und der thematischen Kooperation mit fachlichen Partnern in Osnabrück war.

Es war eine aufschlussreiche, schöne Zeit mit tollen Menschen, vielen lieben Dank dafür!

Wir haben Bock auf Mehr!

 

(Ohn-)Macht – Serienpreview in Osnabrück

(Ohn)Macht Prewiew_Flyer_Front_Online‚(Ohn-)Macht“, die neue Biografie-Serie nach Shore, Stein, Papier & Komm, lieber Tod

Stigma e.V. lädt euch herzlich ein zur Preview ausgewählter erster Folgen der neuen Biografie-Serie “(Ohn)Macht“ & der Vorstellung des Vereins und seiner Bildungs- und Medienarbeit.
Anschließend wollen wir gerne bei kalten Getränken mit Redakteuren, Produzenten und Protagonisten der Biografie-Serien, sowie Vereinsmitgliedern und allen Interessierten diskutieren.

Freitag, 09.08.2019, 18:30 Uhr
Hase 29, Hasestraße 29/30,
49074 Osnabrück

(Ohn-)Macht
Der Richter stellt Matze vor die Wahl: Gefängnis oder Therapie. Zwei Jahre später steht er zum ersten Mal vor der Kamera und erzählt nicht nur seiner Therapeutin von seiner Geschichte.
Aus seinem Leben als Täter von häuslicher Gewalt. Gegen seine Schwester, gegen seine ehemaligen Partnerinnen – gegen Frauen. Schonungslos ermöglicht er uns einen Blick hinter die Fassade aus Schweigen und Angst. Er tut dies nicht aus Gründen der Selbstdarstellung.
Er will mit sich und seiner Biografie ins Reine kommen.
Vor allem will er Frauen vor Männern wie sich warnen und Männern wie ihm einen Ausweg zeigen.

(Ohn-)Macht – Die ist die neue Biografie-Serie nach Shore, Stein, Papier und Komm, lieber Tod.
Produktion und Veröffentlichung des Youtube Formates geschieht dabei erstmals in Einbettung des Vereins zur Auf- und Erklärung von gesellschaftlicher Stigmatisierung, Stigma e.V..

Die Themenkomplexe Drogenabhängigkeit/Kriminalität und Depression/Suizid der vorangegangenen Biografie-Serien, sind inzwischen in das Bildungskonzept “Lernen aus Lebenserfahrung“ geflossen, mit dem der Verein Präventions- und Aufklärungsarbeit in Schulen und anderen Bildungsinstitutionen leistet.

Nun nähert sich der Verein dem Thema Häusliche Gewalt und lädt herzlich zu einem exklusiven Einblick in die Vereinsarbeit und erste ausgewählte Folgen der neuen Biografie-Serie ein.

Aktuelle Tourdaten: $ick, Shore Stein Papier – Alles andere als eine Lesung 2018

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Hier findet ihr die aktuellen Tourdaten von Shore Stein Papier – Alles andere als eine Lesung 2018:

OLDENBURG, Kulturetage, Montag 15.10.18, 20:00 Uhr

MÜNSTER, Skaters Palace, Dienstag 16.10.18, 20:00 Uhr

MAGDEBURG, Kulturzentrum Moritzhof, Donnerstag 08.11.18, 20:00 Uhr

ROSTOCK, Arno-Esch-Hörsaal II, Freitag 09.11.18, 20:00 Uhr

ZÜRICH, Schweiz, Papiersaal, Mittwoch, 21.11.18, 19:00 Uhr

DORNBIRN, Österreich, Conrad Sohm, Donnerstag 22.11.18, 19:30 Uhr

FREIBURG, Jazzhaus, Samstag 24.11.18, 19:00 Uhr

MÜNCHEN, Blackbox, 25.11.18, 19:30 Uhr

AUGSBURG, Kantine Augsburg, Montag 26.11.18, 19:00 Uhr

und zum Abschluss des Jahres im Dezember in Hannover

„6 Jahre Shore Stein Papier“

HANNOVER, Kulturzentrum Pavillon, Samstag 08.12.18, 20:00 Uhr

Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, Online über Eventim oder ggf. direkt bei den Veranstaltungsorten bzw. an der Abendkasse.

Ihr wollt $ick gern mal in eurer Stadt, an eurer Schule oder bei einem Workshop in eurem Jugendzentrum live erleben?

Schreibt uns eine Mail an stigma.ev(at)gmail.com oder nutzt das Kontakt-Fomular auf unserer Seite und wir setzen uns mit euch in Verbindung!

Project NoSE veröffentlicht erste Video-Produktionen

Wir sind unglaublich stolz und auch ein bisschen baff, wie schnell und produktiv das Projekt NoSe erste Erfolge mit uns feiert. Angesichts der aktuellen Zahlen von über 10.000 Suiziden pro Jahr allein in Deutschland scheint es jedoch längst überfällig in der Suizid-Prävention neue Wege zu gehen und dem, leider noch viel zu häufig tabuisierte, Thema wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Wir präsentieren hier die ersten drei Video-Produktionen vom NoSe-Projekt in Kooperation mit dem Stigma e.V., unterstützt und gefördert durch die Sparkasse Osnabrück und produziert und gefilmt von Desertfilm Productions:

#lassdichnichthaengen

#schlafnochmaleinenachtdarüber

#lassdirdasnochmaldurchdenkopfgehen

Wenn du das Projekt direkt unterstützen willst, kannst du das via Betterplace.org oder uns eine Spende mit dem Verwendungszweck Project-NoSe zukommen lassen. Auch dazu hier der Link:

https://www.betterplace.org/de/projects/64366-nose-no-suicidal-exit-aktionsplattform-fur-suizidpravention