Project NoSE veröffentlicht erste Video-Produktionen

Wir sind unglaublich stolz und auch ein bisschen baff, wie schnell und produktiv das Projekt NoSe erste Erfolge mit uns feiert. Angesichts der aktuellen Zahlen von über 10.000 Suiziden pro Jahr allein in Deutschland scheint es jedoch längst überfällig in der Suizid-Prävention neue Wege zu gehen und dem, leider noch viel zu häufig tabuisierte, Thema wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Wir präsentieren hier die ersten drei Video-Produktionen vom NoSe-Projekt in Kooperation mit dem Stigma e.V., unterstützt und gefördert durch die Sparkasse Osnabrück und produziert und gefilmt von Desertfilm Productions:

#lassdichnichthaengen

#schlafnochmaleinenachtdarüber

#lassdirdasnochmaldurchdenkopfgehen

Wenn du das Projekt direkt unterstützen willst, kannst du das via Betterplace.org oder uns eine Spende mit dem Verwendungszweck Project-NoSe zukommen lassen. Auch dazu hier der Link:

https://www.betterplace.org/de/projects/64366-nose-no-suicidal-exit-aktionsplattform-fur-suizidpravention

Termin: Stigma e.V. -Stammtisch

Jeden 1. Dienstag im Monat ist Stigma e.V. -Stammtisch im Unikeller in Osnabrück.

DSC_0373

Am 06.02.2018 fand der erste Stigma e.V.-Stammtisch im Unikeller statt. Der Vorstand hatte diesen ins Leben gerufen, um Neumitgliedern eine unverbindliche Kontakt-Möglichkeit zu bieten. Interessierte sind eingeladen, am 06.03 vorbei zu kommen und sich zwanglos auf ein Bierchen oder Heißgetränk mit uns ab 19:00 Uhr zu treffen und das Neuste über kommende Projekte oder andere Möglichkeiten der Teilhabe zu informieren. Meldet euch gerne per mail an stigma.ev@gmail.com und ihr werdet auf dem Laufenden gehalten was zukünftige Termine anbelangt.

Solidarische Grüße, euer Vorstand vom Stigma e.V.

Merchandise: T-Shirts, Poster, Pullover und vieles Mehr bei Ruffkut!

Front-600x600

Ruffkut vertreiben in ihrem Online-Shop nicht schicke Klamotten, sondern auch jede Menge Merch von $ick und Shore, Stein, Papier. Wenn ihr also unserem Autor und eurem Kleiderschrank was Gutes tun wollt, bestellt euch was Schönes! Es gibt neben dem Buch zur Serie, Pullovern, Hoodies und T-Shirts, auch Sticker, Poster oder Turnbeutel, für den kleineren Geldbeutel. Hier gehts zum Shop: http://www.ruffkut.de/produkt-kategorie/shore-stein-papier/

Die netten Jungs sind übrigends gerade mit $ick auf Tour quer durchs Land. Ihr könnt euch also bei jedem Tourstop gern auch mit den Sachen eindecken, spart euch das Porto und wenn ihr wollt und nett fragt, gibts sicher auch ein Autogramm mit oben drauf: Also checkt die Dates in eurer Stadt!

14570350_1092536250861469_2461055600939489544_n

Hier der aktualisierte Tour-Plan:

27459053_949507331871794_3029391280934284067_n

Presse: Stern-Interview mit $ick jetzt online!

27073378_563308817373041_943308920931300642_n

Der Artikel und das dazugeörige Interview mit $ick und dem Stern-Magazin ist jetzt online. Hier findet ihr den Artikel in voller Länge: https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/gefaengnis-und-haft–mann–der-7-jahre-sass–sagt—habe-jede-minute-ans-ausbrechen-gedacht–7853840.html

Außerdem hat $ick im Rahmen seines Tour-Stop in Dresden mit der Seite urbanite.net gesprochen. Hier gehts zum Interview: http://www.urbanite.net/de/dresden/artikel/ich-folge-dem-prinzip-tatort-direkt-am-anfang-wird-der-leser-mit-die-scheisse-gezogen

$ICK: Shore Stein Papier – Alles andere als eine Lesung 2018

maxresdefault

Gestern, am 06.02.2018, begann die neue Tour von $ick vor ausverkauftem Haus in Marburg. Mit dem großen Erfolg vom letzten Jahr im Nacken und einem frisch überarbeiteten Programm, geht es diesmal auch abseits der Metropolen quer durch die Republik. Wir freuen uns besonders, dass es in Osnabrück diesmal wieder einen Tour-Stop gibt. Hier noch ein Video mit einem persönlichem Grüß von $ick:

Tickets gibt es im Vorverkauf bei Eventim: http://bit.ly/2A1QgzW und man sollte nicht zu lange warten und auf die Abendkasse setzen, einige Termine z.B. in Essen oder Leipzig sind bereits ausverkauft! Hier der aktualisierte Tour-Plan inklusive neuer Termine im Mai in Braunschweig, Lüneburg und Kiel:

27337095_1570033763111713_7552269847839856144_n

Präsentiert von Chimperator, ZQNCE, RuffKut und Kulturnews.

Kongress: „Komm lieber Tod“ beim DGPPN-Kongress in Berlin

DGPPN-Kongress 2Vom 8. bis 12. Oktober 2017 fand der Weltkongress der World Psychiatric Association  mit über 10.000 Teilnehmern in Berlin statt. Im Rahmen eines Fachvortrags zum Thema „Social Media and Suicide Prevention“ folgten fast 300 Zuschauer aus internationalen Fachleuten unserem Vortrag zusammen mit Prof. Manfred Wolfersdorfer. Nach der Präsentation ausgewählter Episoden von „Komm lieber Tod“ folgte eine Diskussionsrunde mit den Teilnehmern. Unser Autor und Protagonist Stefan Lange schreibt dazu:“Die Frage, die es zu diskutieren galt, lautete: „Wie viel Entertainment verträgt das Tabu-Thema Suizid?“ Angesichts des großen Erfolges der Netfilx-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“, in der episodenhaft der Selbstmord einer Highschool-Schülerin dargestellt wird, und der Warnungen der Experten vor dem Konsum der Serie, traf unser Vorschlag den Nerv der Zeit.Es gibt den sogenannten Nachahmer-Effekt (auch genannt Werther-Effekt), der besagt, dass labile Menschen durch bildhafte oder textliche Darstellung zum Selbstmord angetrieben oder verleitet werden können. Dieses Phänomen ist mehrfach empirisch eindeutig nachgewiesen worden. Dem schädlichen Einfluss steht ein positiver Effekt gegenüber, genannt Papageno-Effekt (benannt nach der Figur des Vogelfängers aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“). Kurz zusammengefasst sollen Darstellungen und Berichte von Menschen, die eine suizidale Krise überwunden haben, einen „suizidprotektiven“ Charakter haben, sich also positiv auf Leute mit Suizidgedanken auswirken. Solche Berichte können animieren, den letzten Schritt nicht zu wagen und sich Hilfe zu holen.Was ist aber der richtige Weg für eine mediale Darstellung? Soll man den Richtlinien für die mediale Berichterstattung folgen und alles unter den Tisch kehren, bloß nicht zu viel sagen und wagen? Oder ist eine offensive, ehrliche und authentische Darstellung, wie in unserer YouTube-Serie „Komm lieber Tod“, der richtige Weg?Wir leben in Zeitalter des Internets und der sozialen Netzwerke. Menschen können sich ungehindert austauschen und sie schaffen sich abseits der klassischen Informationsträger wie TV, Presse und Rundfunk, ihre eigenen medialen Realitäten. Der Grat zwischen Werther-Effekt und Papageno-Effekt ist schmal. Es gibt keine eindeutige Lösung für das Problem, über Selbstmord angemessen zu berichten.Wenn ich aber den zahlreichen und überwältigend positiven Rückmeldungen unserer Zuschauer trauen darf (siehe Download auf der Frontpage dieser Seite) und dem Urteil eines Zuschauers unseres Vortrages, dann bin ich überzeugt davon, dass wir mit dem Projekt „Komm lieber Tod“ einen wirklichen Beitrag für die Entstigmatisierung des Themas geleistet haben, das sich „auf der Höhe der Zeit befindet.“ (Zitat von Dr. Jan Dreher auf seinem Blog psychiatrietogo.de). „Hier nochmal der Trailer zu „Komm lieber Tod“:

Presse: Die NOZ berichtet über unseren Workshop in Bohmte.

Sick_alias_300x225px

Durch großartige Werbe- und Pressearbeit der Kinderhaus Wittlager Land entstand im Rahmen unseres Workshops im Treff.163 in Bohmte nicht nur ein schöner Flyer, sondern auch die NOZ berichtete im Lokal-Teil darüber und so erfreute sich der Workshop mit $ick und Paul reger Teilnahme. Einen ausführlichen Bericht des Trägers für offene Kinder- und Jugendarbeit im Wittlager-Land gibt es hier: http://www.kinderhaus-wittlagerland.de/nachrichten-details-links/items/ehrliche-einblicke-in-das-leben-eines-ex-junkies.html

und hier geht es zum Artikel der NOZ:

https://www.noz.de/lokales/bad-essen/artikel/1002216/ex-junkie-erzaehlt-in-bohmte-ueber-kriminelle-vergangenheit